Schon lange wird um ein neues Modell zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ARD, ZDF und Deutschlandradio) gerungen. Der bisherige gerätebezogene Ansatz ist in Anbetracht immer neuer Möglichkeiten des Rundfunkempfangs z.B. über Mobiltelefon oder PC nicht mehr zeitgemäß. Der DIHK spricht sich daher seit Jahren für einen geräteunabhängigen Finanzierungsansatz aus. Dieses Ziel scheint nun in greifbarer Nähe. Die Ministerpräsidenten der Länder haben am 9. Juni die grundlegende Ausrichtung des neuen Gebührenmodells beschlossen und sich für eine geräteunabhängige Beitragserhebung entschieden.
Die Helaba Landesbank Hessen-Thüringen und die Hessen Agentur haben heute die vom Hessischen Wirtschaftsministerium mitgeförderte Studie „Die größten Unternehmen in Nord- und Mittelhessen“ vorgestellt. „Viele verbinden mit dieser Region eher grüne Landschaften als eine blühende Industrielandschaft. Doch seit Jahren schon entwickeln sich die Regierungsbezirke Gießen und Kassel besser als die meisten anderen Regionen in Deutschland – das zeigt auch die Studie. Unsere Unternehmen leisten dazu einen großen Beitrag“, sagte Minister Posch bei der Präsentation der Studie in Kassel.