Frankfurt am Main. „Die Lage der hessischen Metall- und Elektro-Industrie hat sich im Frühjahr deutlich verbessert und gibt Grund zu Optimismus. Wir haben eine Menge geschafft. Aber der Weg auf das Hochplateau vor der Krise ist noch weit. So fehlen uns zum alten Niveau bei den Aufträgen noch rund ein Viertel und bei der Produktion noch 29 Prozentpunkte. Gleichwohl sind die Verbesserungen gegenüber dem Tiefpunkt im 1. Halbjahr 2009 erheblich“, analysierte Prof. Dieter Weidemann, Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL. Die größte hessische Industrie hatte im Krisenjahr 2009 mit 200.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von 43,4 Mrd. € erzielt. Auch im Februar 2010 seien die Auftragseingänge deutlich um 28 Prozent angestiegen – vor allem durch kräftige Zuwächse aus dem Ausland.