Das Mediationsergebnis und damit das Nachtflugverbot soll schnell und nicht langsam umgesetzt werden und es soll verbindlich und dauerhaft sein. Dazu hat Leipzig höchstrichterlich, klare Aussagen getroffen, die ohne zeitliche Verzögerung umgesetzt werden.
Nach über 30 Jahren beim Arbeitgeberverband HessenChemie geht Manfred Hoppe in den Ruhestand. Als Geschäftsführer war er für die Bereiche Aus- und Weiterbildung sowie Volkswirtschaft zuständig. Seine Konjunktur- und Ausbildungsumfragen bildeten jahrelang die Grundlage für die Tarifverhandlungen der chemischen- und kunststoffverarbeitenden Industrie in Hessen. „Die Erfolgsstory im Zusammenhang mit dem Tarifvertrag ‚Zukunft durch Ausbildung’ war auch seinem persönlichen Einsatz zu verdanken“, erklärt Axel Schack, Hauptgeschäftsführer von HessenChemie. Seit Einführung des Tarifvertrages im Jahr 2003 sei es immer gelungen, die vorgegebenen Ausbildungszahlen in Hessen zu erfüllen. „2011 wurde mit 1542 Ausbildungsplätzen sogar nochmals ein Rekordergebnis erreicht“, so Schack.
Immer mehr Betriebe machen ihren Müll zu Geld! Das zeigt eine aktuelle Auswertung der DIHK-Recyclingbörse. Demnach haben Unternehmen in diesem Jahr 355 Posten inseriert - dreimal soviele wie noch 2009. Angeboten wird fast alles von Metall über Gummi bis hin zu Pappe oder Leder. Grund: Es lohnt sich für die Verkäufer gleich in doppelter Hinsicht. Sie müssen die Abfälle nicht mehr teuer entsorgen. Im Gegenteil: Die Verknappung der Rohstoffe lässt Nachfrage und Preise steigen - auch bei gebrauchten Stoffen. Positiver Nebeneffekt: Umweltfreundlichkeit durch Ressourcenschonung.
„Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge trotzt dem Bewerberrückgang. Bis Ende November 2010 registrierten die Industrie- und Handelskammern gut 332.000 Ausbildungsverträge. Damit liegen wir auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahreszeitraum, obwohl in diesem Jahr 24.000 weniger Jugendliche die Schulen verlassen haben. Das bedeutet zugleich, dass viele Altbewerber eine Lehrstelle gefunden haben. Und: Jugendliche mit guten Abschlussnoten hatten in diesem Jahr buchstäblich freie Wahl bei den Ausbildungsplätzen.
Die Unternehmen der deutschen Gesundheitswirtschaft sehen sich einem immer stärkeren Fachkräftemangel gegenüber. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor.
Bei der Ministerpräsidentenkonferenz in Magdeburg haben die Regierungschefs der Länder ihre Beratungen über ein neues Finanzierungsmodell für den öffentlich rechtlichen Rundfunk fortgesetzt. Sie haben den Entwurf eines Rundfunkbeitragsstaatsvertrags zur Kenntnis genommen, der auf den bei der Ministerpräsidentenkonferenz vom 10. Juni 2010 beschlossenen Eckpunkten beruht.
Die neuesten Zahlen des Hessischen Statistischen Landesamtes zeigen: Die Gewerbesteuereinnahmen (brutto) der hessischen Gemeinden lagen im dritten Quartal 2010 mit insgesamt knapp 946 Millionen Euro um 7,1 Prozent über denen des zweiten Quartals. Bezogen auf das Vorjahresquartal (drittes Quartal 2009) ergibt sich sogar eine Zunahme um 44,2 Prozent. Rechnet man die ersten drei Quartale 2010 zusammen, so beträgt die Steigerung gegenüber den Vergleichswerten des Vorjahres 12,7 Prozent. Die Statistiker sehen in diesen Zahlen jedoch noch keinen Grund zur Euphorie, da sich die Rechnung auf das äußerst schwache Ergebnis des „Abschwungjahres“ 2009 bezieht.
Das Statistische Bundesamt hat seine Schnellmeldung vom 13. August zur wirtschaftlichen Entwicklung bestätigt. Demnach nahm die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland im zweiten Vierteljahr mit +2,2 % zum Vorquartal ausgesprochen kräftig zu - kräftiger als in jedem anderen Quartal seit der Wiedervereinigung vor 20 Jahren.
„Das Ziel, als Konsequenz aus der Finanzmarktkrise die Risiken aus der Geschäftstätigkeit von Banken in Krisenfällen im Bankensystem zu internalisieren und nicht zu Lasten des Staatshaushalts zu sozialisieren, teile ich. Aber eine Bankenabgabe muss sich am Verursacherprinzip und nicht am Gießkannenprinzip orientieren“, sagte der Hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch heute in Wiesbaden.
Wiesbaden. Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – abgekürzt und zusammengefasst auch als MINT-Berufe bezeichnet – werden für Mädchen und junge Frauen in Hessen zunehmend attraktiver und als Tätigkeit angestrebt. „Es sind Signale einer Veränderung im Berufswahlverhalten festzustellen. Das Bild, das Mädchen von diesen Berufen haben, hat sich positiv verändert, wie die aktuelle Untersuchung über die Auswirkungen des Girls Day zeigt. Zugleich hat sich die Zahl der Studentinnen in den Fächern Biologie, Chemie, Mathematik, Physik und Ingenieurwissenschaften deutlich erhöht“, erklärte Petra Müller-Klepper, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit, heute in Wiesbaden.